TOP-STRÄNDE MALLORCA

Spötter meinen, Mallorca wäre das 17te Bundesland der Republik.  In der Tat, kaum ein anderes Reiseziel erfreut sich bei deutschen Touristen derartiger Beliebtheit wie die spanische Mittelmeerinsel. Jedes Jahr jetten fast zehn Millionen Bundesbürger in das Ferienparadies.

Ein Ansturm, dem die Insel nicht immer und überall gewachsen war.  Manche Region wurde von Hotelburgen verschandelt, mancher Strand zur Sardinendose. Dennoch lassen sich auch auf Mallorca schöne Plätze zum Baden finden.

Hier sind die zehn schönsten Strände von Mallorca:

 

 

10. CALA MILLOR

Cala Millor ist einer der bekanntesten Badeorte auf der Insel, die Strände der Gegend sind deshalb stets gut besucht.  Der Hauptstrand ist fast zwei Kilometer lang und an manchen Stellen bis zu 40 Meter breit. Seit den 80er Jahren, als der Tourismus hier richtig zu boomen anfing,  haben  immer mehr Bars, Clubs und Restaurants eröffnet, die jetzt für durchgängigen Trubel sorgen. Wer wissen will, wie es hier früher einmal aussah, sollte einen Ausflug in das Naturschutzgebiet auf der Landzunge Punt de n’Amer machen.

 

 

9. ES TRÉNC

Ein sehr schöner, nahezu noch völlig naturbelassener Strand, der am Wochenende allerdings die Einwohner von Palma anlockt, die dann der Idylle ein jähes Ende bereiten. Unter der Woche aber herrscht hier noch wenig Trubel und man findet sich in Gesellschaft von FKK-Freunden, Wanderern und Alt-Hippies. Nur die nahen Ferienwohnungen von Ses Covetes erinnern daran, dass man doch noch nicht ganz fernab der Zivilisation ist.

 

8.   COLONIA DE SANT JORDI

In der Nähe des einstigen Fischerortes finden sich gleich mehrere schöne Strände, darunter auch den schon erwähnten Strand von Es Trénc. Daneben finden sich aber an der Hafenseite von Sant Jordi mit dem Platja es Carbo und dem Platja es Dols noch zwei weitere  attraktive Strände. Nach einem kleineren Fußmarsch erreicht man schließlich den Platja de ses  Roquetes. Eine weitere Sehenswürdigkeit der Gegend: Der Salzsee von Sant Jordi, der der Stadt einst ihren Reichtum bescherte.

 

7. CALA D’OR

Auch Cala d’Or, gelegen im Südosten der Insel, ist in den letzten Jahren immer weiter gewachsen, hat dabei jedoch Bausünden, wie sie in anderen Teilen der Insel begangen wurden, weitgehend vermieden. Insgesamt findet der Urlauber hier in der Nähe  gleich acht verschiedene kleine Badebuchten, zum Teil sehr romantisch gelegen. Aber nicht nur in der Hochsaison auch gut besucht.

 

6. PLATJA DE FORMENTOR

Bei  einem Abstecher in den Norden nach  Port Pollenca ist der Besuch dieses Strandes fast obligatorisch. Der Strand eignet sich mit seiner Länge von nur einem Kilometer zwar nicht für ausgedehnte Wanderungen, bietet dafür aber feinsten Sand und mit das klarste Wasser auf der Insel.

Die Aussicht von den Bergen über die Bucht ist ein Höhepunkt eines jeden Mallorca-Trips.

 

5. CALA TUENT

Hier ist es ruhig. Sehr ruhig. Wahrscheinlich ist die Cala Tuent die stillste Bucht der Insel. Die Touristenströme lassen den Strand meist links liegen. Was sicherlich auch daran liegt, dass die Bucht nicht ganz einfach zu erreichen ist. Zudem ist der Untergrund hier nicht sandig, sondern eher steinig. ist. Wer sich hier niederlässt, sollte unbedingt seine Badeschuhe mitgebracht haben.

4. CALA SANT VICENC

Der malerische Ort Sant Vicenc liegt im Norden Mallorcas zwischen Pollenca und Port de Pollenca. Hier zieht es häufig Familien mit Kindern her, die  gern an einem eher beschaulichen Ort Urlaub machen wollen. Gleich drei ansprechende Badebuchten stehen hier zur Auswahl:  Neben der Cala Sant Vicenc noch die Cala Barques und die  Cala Molins, wobei die Cala Molins den meisten Platz bietet. Alle drei Buchten zeichnen sich durch entspannte Atmosphäre, klares Wasser und schönen Ausblick aus. Die Umgebung eignet sich übrigens auch sehr gut für Radwanderungen.

 

3.  CAMP DE MAR

Etwa fünf Kilometer von Port o de Andraitx liegt der ruhige Badeort Camp De Mar, der einen zwar nur kleinen, aber  dennoch sehr empfehlenswerten Sandstrand besitzt. Selbst in der Hochsaison wirkt dieser Strand nicht überlaufen. Wer Jubel, Trubel, Heiterkeit sucht, sollte Camp De Mar besser nicht in Betracht ziehen.  Golfspieler und Naturfreunde werden sich hier dagegen wohl fühlen, finden sie hier ganz in der Nähe doch einen anspruchsvollen Kurs und etliche Ausflugsziele.

 

2. PAGUERA

In gut dreißig Autominuten erreicht man von der Haupstadt Palma aus den im Südwesten Mallorcas gelegenen Ferienort Paguera, der in den 80er Jahren drohte, ein Opfer des billigen, lauten Massentourismus zu werden. Inzwischen hat sich die Region gewandelt, man setzt jetzt mehr auf Ruhe und  Familienfreundlichkeit. Die feinen Sandstrände, umgeben von Pinienwäldern, fallen sehr sanft ins Meer ab, sind also besonders gut für Kleinkinder geeignet. Hier irgendwo in der Nähe kam auch Jacob, der Eroberer an Land, um mit seinem Heer die Insel den Mauren zu entreißen.

 

1.    PLATJA DE PALMA

Okay, wir geben es zu: Im Sommer ist der  Strand der Hauptstadt Palma wirklich nicht nach jedermanns  Geschmack.  In der Hochsaison herrscht hier auf einer Länge von sechs Kilometern dichtestes Gedränge. Der Strand zieht sich an sechs Ortschaften vorbei, wobei S’Arenal die bekannteste (und berüchtigste) sein dürfte. Etwa 250 Hotels mit insgesamt 50.000 Betten haben in den Sommermonaten hier geöffnet.  Aber  zu dieser Zeit meidet der Kenner die Gegend. Er kommt erst in den Wintermonaten hierher. Dann, wenn die allermeisten Bars, Restaurants und Hotels ihre Tore geschlossen haben, ist der Strand von Palma eine Oase der Ruhe. Dann lädt er mit seinem ganz besonderen Fluidum  ein zu langen Spaziergängen und  ausgedehnten Radtouren. Auch das ist Mallorca.