TOP 10 LISTE – HOLLYWOOD-SKANDALE, DIE VERTUSCHT WURDEN

TOP 10 LISTE - HOLLYWOOD-SKANDALE, DIE VERTUSCHT WURDEN

Es mag gute Gründe geben zu glauben, dass Hollywood heute seinen tiefsten Punkt in Bezug auf Ethik und Stars erreicht hat. Leider aber scheint das Filmgeschäft seit seiner Entstehung schon immer gut für Skandale gewesen zu sein.

Um den Ruf seiner Stars aufrechtzuerhalten, haben die Studios auch immer wieder gern Spezialisten angeheuert, um die Skandale und Affären seiner Idole zu vertuschen.

Hier sind zehn Skandale aus dem Goldenen Zeitalter Hollywoods.

10. LORETTA YOUNG ADOPTIERTE IHR EIGENES KIND

Loretta Young hatte alles. Sie war wunderschön. Sie war erfolgreich. Sie war anerkannt und gewann sogar einen Oscar für ihren Auftritt 1947 in „Die Farmerstochter“. Und sie hatte ein Geheimnis.

Nachdem sie 1935 „Goldfieber in Akaska“ abgedreht hatte, verschwand Loretta Young aus dem Blickfeld. Als sie 18 Monate später ins öffentliche Leben zurückkehrte, brachte sie ihre „adoptierte“ Tochter Judy mit. Tatsächlich war das Kind ihr eigenes, entstanden aus einer kurzen Beziehung mit (dem verheiratetem) Clark Gable. Es ist unklar, ob die Beziehung einvernehmlich war.

Young war strenge Katholikin und hätte nie daran gedacht, das Kind abzutreiben. Das Geheimnis wurde 31 Jahre lang vor allen, einschließlich ihrer Tochter, geheim gehalten. Obwohl Gerüchte über die wahre Abstammung des Kindes jahrelang in Hollywood kursierten, wurden erst in die Mutterschaft der Schauspielerin erst ein Jahr nach ihrem Tod offiziell bestätigt.

9. JOAN CRAWFORD DREHTE EINEN PORNO

Joan Crawford war einer der größten Stars von MGM. Sie war dafür bekannt, ehrgeizig und etwas rücksichtslos in ihrer Karriere zu sein. Sie gewann 1945 einen Oscar für ihre Hauptrolle in „Solange ein Herz schlägt“ und erhielt zwei weitere Oscar-Nominierungen und eine Reihe anderer Auszeichnungen. Crawford war ein Mega-Star.

Dies muss die anhaltenden Gerüchte, dass sie ihre Karriere mit Rollen in Pornofilmen begonnen hatte, etwas unangenehm gemacht haben. Sie soll in einem Film namens „Velvet Lips“ mitgespielt haben. Einmal soll ihr Bruder dem Höchstbietenden Kopien anfeboten haben. . Es gibt keine Kopien des Films mehr, möglicherweise aufgrund der Bemühungen des Studios, alle Beweise verschwinden zu lassen.

Crawfords erster Ehemann, Douglas Fairbanks Jr., bestätigte, dass sie wegen der Filme erpresst wurde und sogar Droh-Anrufe erhielt, als sie auf ihrer Hochzeitsreise waren. Ein Film wurde dem Studio zugespielt, aber der Anwalt von MGM bestritt, dass die Frau im Film Crawford wäre.

Joan Crawford bestritt Zeit ihres Lebens ihre Mitwirkung an einem Pornofilm. Ihre FBI-Akte (angelegt in der McCarthy-Ära) scheint jedoch die Existenz des Films zu bestätigen. Crawfords Biographen geben an, dass „ein Film von Crawford mit kompromittierenden Positionen in Umlauf gebracht wurde. “ Sie erwähnen auch, dass die Akte Beweise enthält, dass das Studio Crawfords Bruder bis zu 100.000 US-Dollar bezahlt hat, um ihn davon abzuhalten, den Film zu veröffentlichen. Diese Behauptung wird durch mysteriöse Zahlungen von Crawford an das Studio gestützt, die angeblich der Rückzahlung des Erpressungsgeldes galten.

Crawfords familiäre Probleme setzten sich nach ihrem Tod fort. Ihre Tochter, die Crawford enterbt hatte, veröffentlichte eine umfassende Abhandlung mit dem Titel „Mommie Dearest“, in der der Star in einem ganz neuen, wenig vorteilhaftem Licht erschien.

8. JEAN HARLOW WURDE ZUR HOCHZEIT GEZWUNGEN

Jean Harlow war die ursprüngliche blonde Sex-Bombe. Sie katapultierte sich zum Ruhm, alssie in Howard Hughes „Höllenflieger“ aufgetreten war. Es ist nicht übertrieben zu behaupten, dass Harlow kein Kind von Traurigkeit war. Sie heiratete ihren ersten Ehemann am 18. Januar 1927 im Alter von 15 Jahren und wurde einige Jahre später geschieden. Ihr zweiter Ehemann wurde bei einem Unfall erschossen, wobeiviel spekuliert wurde, ob sie ihn womöglich getötet hatte.

Dann hatte sie eine Affäre mit einem verheirateten Boxer. Als der Skandal öffentlich zu werden drohte, zwang das Studio sie, den Kameramann Harold Rosson zu heiraten. Die Ehe war jedoch nur für die Öffentlichkeit bestimmt, die beiden ließen sich einige Monate später stillschweigend scheiden, als der Skandal in Vergessenheit geraten war.

Harlow wollte William Powell heiraten. Sie verliebte sich 1935 am Set von „Die Öffentliche Meinung“ in ihn und wollte heiraten, eine Familie gründen und die Schauspielerei aufgeben. Aber Powell hatte Bedenken. Er war gerade von Carole Lombard geschieden worden und dachte, die Öffentlichkeit wollte ihn nicht so schnell wieder heiraten sehen. Er machte Harlow auch klar, dass er niemals Kinder wollte.

Powells Vorsicht ging jedoch nicht weit genug. Jean Harlow wurde alsbald schwanger. Sie wusste, dass das Studio keine unverheiratete Mutter tolerieren würde und entschied sich schließlich für eine Abtreibung, von der sie William Powell jedoch nie etwas erzählt hat.

7. WILLIAM RANDOLPH HEARST WOLLTE CHARLIE CHAPLIN ERSCHIESSEN

William Randolph Hearst war Geschäftsmann, Politiker und Zeitungsverleger. Tatsächlich war er ein Tycoon mit dem größten Zeitungsgeschäft der Welt, einer der mächtigsten Menschen in Amerika und die Inspiration für Orson Welles‘ Meisterwerk „Citizen Kane“. Hearst war dafür bekannt, rücksichtslos, jähzornig und gelegentlich geradezu böse zu sein.

Man darf also vermuten, dass er die Untreue seiner Geliebten nicht kommentarlos hingenommen hätte. Und er glaubte, dass Marion Davies mit Charlie Chaplin schlief. Anstatt Chaplin nun direkt zu konfrontieren, lud Hearst Chaplin und eine Reihe anderer Filmleute zu einer Party auf seine Yacht ein. Was zu einem eher unangenehmen Smalltalk geführt haben soll.

Thomas Ince war ein Hollywood-Produzent, der sich auf Western spezialisiert hatte. Sein Studio war für eine Weile profitabel, aber geriet dann in finanzielle Schwierigkeiten. Auf der Suche nach neuen Investoren kam Ince Hearsts Einladung gerne nach.

Die offizielle Version des Zwischenfalls – sicherlich die, die Hearst in seinen Zeitungen eiligst drucken ließ – war, dass Ince Verdauungsprobleme hatte, die sich trotz eines schnellen Krankenhausaufenthaltes als tödlich erwiesen. Inces Körper wurde sofort eingeäschert.

Trotz Hearsts energischer Versuche, die Meinung der Öffentlichkeit im Zusammenhang mit Inces Tod zu kontrollieren, tauchten immer wieder Gerüchte auf, dass Hearst auf Chaplin geschossen, ihn verfehlt und dafür Thomas Ince getötet hätte. Obwohl die Los Angeles Times die Überschrift „Movie Producer Shot on Hearst Yacht“ veröffentlichte, erschien diese nicht mehr in späteren Ausgaben und auch von einer Schießerei war nicht mehr die Rede.
Eine Sekretärin an Bord der Yacht wurde zitiert, sie habe gesehen, wie Ince aus einer Schusswunde am Kopf blutete. Inces Frau war für einen Kommentar nicht erreichbar, da sie sich auf eine plötzliche Europatour begeben hatte.

6. TALLULAH BANKHEAD TRIEB MEHRFACH AB

Tallulah Bankhead war in Hollywood für ihre sexuellen Kapriolen ebenso berühmt wie für ihre Schönheit im Rest der Welt.
Da Bankhead wusste, dass die Studios keinen schwangeren Star toleriert hätten, hatte sie bis zum 30. Lebensjahr vier Abtreibungen hinter sich. Sie war nicht die einzige. Die Studios hatten ein Verfahren für diese Eventualität erstellt: Frauen wurden unter falschen Namen in Krankenhäuser eingewiesen und dort von ihren eigenen Ärzten betreut. Besuche waren strengstens untersagt.

Bankhead war eine der wenigen regelmäßigen Besucher des Krankenhauses. Ihre Promiskuität war legendär. Sie hatte Beziehungen zu Männern und Frauen, oft an halböffentlichen Orten, und pflegte, Besuchern ihre Tür nackt zu öffnen. Sie soll sich sogar dem Publikum während eines Broadway-Stücks kurz nackt gezeigt haben, was dazu führte, dass ein Priester und drei Nonnen hinausgingen.

Bankhead soll ihre Abtreibungen später im Leben bereut haben, als man ihr nach einer Gonorrhoe die Gebärmutter entfernte und sie keine Kinder mehr bekommen konnte.

5. PATRICIA DOUGLAS WURDE VERGEWALTIGT

Patricia Douglas war eine junge Möchtegern-Schauspielerin, die es zum Film zog. Mit 20 Jahren wurde sie zu einem Vorsprechen ins MGM-Studios eingeladen. Was sie nicht wusste: Das „Vorsprechen“ war eine Party, die Louis B. Mayer für die Vertriebsleiter von MGM veranstaltete. Die Party war schon seit drei Tagen im Gange, als Douglas erschien und an ihren anstehenden Durchbruch als Schauspielerin glaubte.

Douglas war natürich sehr naiv. Sie war eine Jungfrau aus Kansas City, Missouri, die davon träumte, ein Star zu sein. Sie war nicht das einzige Mädchen, das eingeladen worden war. Insgesamt wurden rund 120 junge Frauen mit dem Bus herbeigekarrt, um rund 300 betrunkene Gäste auf einer abgelegenen Ranch zu „unterhalten“. Den Mädchen in Cowboyhüten, kurzen Röcken und Stiefeln wurden eine warme Mahlzeit und 7,50 Dollar für den ganzen Tag versprochen.

Immer noch im Glauben, an Probeaufnahmen teilzunehmen, ließen sich die Mädchen schminken und wurden aufgefordert, am „Set“ zu warten. Da sie wussten, dass das Filmgeschäft schwierig war und sie professionell sein wollten, warteten sie auf ihr Stichwort. Die Vertriebsleute waren jedoch der Ansicht, dass die Mädchen insgesamt wussten, was man eigentlich von ihnen erwartete.
Ohne Transportmittel, ohne Telefon hatten die Frauen keine Fluchtmöglichkeit und versuchten, die männlichen Avancen so gut es ging abzuwehren.

Das klappte nicht immer. Patricia Douglas wurde brutal vergewaltigt. Im Gegensatz zu anderen in Hollywood lehnte sie es ab, Schweigegeld zu nehmen, und beschloss, Anklage gegen den MGM-Verkäufer David Ross zu erheben. MGM beauftragte die Pinkerton Detective Agency, Douglas‘ Ruf in Misskredit zu bringen. Als sie nichts finden konnten, zwangen sie Zeugen zu der Behauptung, sie sei eine promiskuitive Frau mit einer sexuell übertragbaren Krankheit.
Die Persönlichkeit von Patricia Douglas wurde zerstört und ihr Vergewaltiger kam ohne Strafe davon. Der Dokumentarfilm „Girl 27“ erzählt ihre Geschichte.

4. ERROL FLYNN LIEBTE JUNGE MÄDCHEN

Es ist kein Geheimnis, dass Errol Flynn einen großen sexuellen Appetit hatte. Der Spruch „in like Flynn“ wurde nach seinem Prozess wegen der Vergewaltigung von zwei Mädchen populär. Flynn wurde von allen Anklagepunkten freigesprochen, und der Prozess erhöhte nur seinen Ruf als Frauenheld.

Flynn begann seine Hollywood-Karriere, als er als Scout für ein Filmteam gearbeitet, Krokodile bekämpft und Pfeilen von Kopfjägern ausgewichen war. Er wurde entdeckt und bekam eine Rolle in einem Remake von „Die Meuterei auf der Bounty“ angeboten.

Neben Flynns Vorliebe für minderjährige Mädchen umgaben ihn weitere Gerüchte. Es wird gesagt, dass er seine Jungfräulichkeit im Alter von 10 Jahren verloren hat. In seinem Schlafzimmer und einem Badezimmer soll er durchsichtige Spiegel installiert haben.

Er war berühmt für seine sexuellen „Experimente“, zu denen Getränke und Drogen gehörten, aber nichts schien die Begeisterung seiner Fans für ihn zu dämpfen. Flynn starb im Alter von 50 Jahren an einem Herzinfarkt.

3. JUDY GARLAND MUSSTE DROGEN NEHMEN

Judy Garland wurde 1935 als junger Teenager von einem MGM-Talentsucher entdeckt. Man mochte ihre Stimme und ihr Schauspiel, aber nicht ihr Aussehen. Sie wurde unter Vertrag genommen und begann sofort, das Mädchen von nebenan zu spielen. Sie arbeitete sechs Tage die Woche bis zu 18 Stunden am Tag. Um ihre Energie hoch und ihr Gewicht niedrig zu halten, versorgte das Studio sie mit Amphetaminen. Als der Feierabend nahte, gab man ihr Schlaftabletten.

Garland heiratete mit 19 gegen den Willen des Studios und wurde 24 Stunden nach der Hochzeit wieder zur Arbeit gebracht. Als sie schwanger wurde, arrangierten man eine Abtreibung.

Als sie Anfang 20 mit den Dreharbeiten zu „Heimweh nach St. Louis“ begann, war sie vollständig auf Amphetamine angewiesen. Das Studio „beschützte“ sie, indem es niemandem in ihre Nähe ließ. Als sie sich krank meldete, zogen sie ihr verlorenen Produktionskosten von ihrem Gage ab.

Irgendwann checkte Garland in ein Krankenhaus ein, um wieder richtig essen und schlafen zu können. Aber als sie herauskam, befahlen die Studio-Chefs ihr, Gewicht zu verlieren, und sie fing sofort wieder an, Pillen zu nehmen

Als Garlands Leben außer Kontrolle geriet, ließen die Studios sie fallen. Sie starb 1969 im Alter von 47 Jahren an einer Überdosis von Barbituraten.

2. GEORGE RAFT WAR AUCH IN WIRKLICHKEIT EIN GANGSTER

George Raft hatte sich darauf spezialisiert, harte Jungs wie Sträflinge, Gauner und Gangster zu spielen. Vielleicht war es Rafts reale Verbindung zu Gangstern, die die Casting-Direktoren für ihn einnahm. Es ist bekannt, dass er lebenslange Beziehungen zu Mafia-Männern wie Owney Madden und Bugsy Siegel hatte.

Raft wuchs in Hell’s Kitchen auf, einer armen Gegend von New York, wo Benjamin „Bugsy“ Siegel sein bester Freund wurde. Raft gab zu, für den Mob auch Alkoholschmuggel betrieben zu haben. Später half ihm Siegel mit seinen Verbindungen, ins Filmgeschäft einzusteigen. Auch bei Dreharbeiten waren Gangster anwesend: Kein Geringerer als Al Capone soll den Filmleuten gezeigt haben, wie man eine Maschinenpistole bedient.

1. ALFRED HITCHCOCK WAR EIN STALKER

Alfred Hitchcock war ein genialer Regisseur, aber auch ein ziemlich eigenartiger Mensch. Obwohl er 54 Jahre verheiratet war, behauptete er, nur einmal Sex gehabt zu haben. Das hinderte ihn jedoch nicht daran, von seinen Hauptdarstellerinnen besessen zu sein. Grace Kelly und Janet Leigh beklagten sich beide über seine kontrollierende Art. Er verbot ihnen, mit anderen Darstellern zu sprechen oder mit jemand anderem als mit ihm zum Set zu fahren.

Aber es war Tippi Hedren, der wirklich zum Mittelpunkt seiner Besessenheit wurde. Während Hitchcock nach dem Erfolg von „Psycho“ hoch gehandelt wurde, wählte er für die Hauptrolle in „Die Vögel“ die unbekannte Schauspielerin Hedren aus. Sie wurde sofort ein Star. Aber sie war auch mit einem Vertrag an Hitchcock gebunden, der ihr wenig Freiheiten einräumte.

Am Set von „Die Vögel“ gab der Regisseur den anderen Darstellern Anweisung, nicht mit ihr zu sprechen oder sie anzufassen. Gleichzeitig erklärte er Hedren, dass ihre Kollegen sie nicht mögen würden. Er machte ihr mehrere eindeutige Angebote, die sie zurückwies. Hedren behauptete, dass der Dreh, in denen sie von Vögeln angegriffen wurde, Hitchcocks Rache dafür waren.

Anstatt wie vorgesehen mechanische Krähen zu benutzen, setzte Hitchcock bei den Aufnahmen lebende Vögel ein, die mit einem Gummiband an ihrem Körper befestigt waren. Die Vögel gerieten in Panik und griffen sie in Todesangst an. Es dauerte fünf Tage, die Szene mit echten Vögeln zu drehen.

Auch für seinen nächsten Film, „Marnie“, gab ihr Hitchcock die Hauptrolle und warb weiter um sie. Jetzt aber wehrte sich Hedren, nannte Hitchcock ein „dickes Schwein“ und wies alle seine Bemühungen zurück. Hitchcock reagierte zutiefst beleidigt und erklärte, ihre Karriere ruinieren zu wollen. Er würde sie nie wieder besetzen, ihr aber auch nicht erlauben, für andere Regisseure zu arbeiten.
Hedren war darüber hinaus auch der Ansicht, dass Hitchcock aktiv gegen ihre Nominierung für einen Oscar gekämpft hat.

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