TOP10 – SEHENSWÜRDIGKEITEN IN NEW YORK

“New York, New York, keine Stadt ist so wie Du…” Absolut richtig. Mit ihren beeindruckenden Wolkenkratzern, herausragenden Museen und den zehntausenden von Lichtern fasziniert die Metropole ihre Besucher vom ersten Moment an. Eine Stadt, die vor nicht einmal 400 Jahren lediglich ein holländischer Handelsposten in der Wildnis war, entwickelte sich eine der faszinierendsten Metropolen der Welt. Der amerikanische Autor Tom Wolfe sagte über den Big Apple: “Kultur liegt hier in der Luft, so als ob sie Teil des Wetters wäre.”
Es gibt zahllose Dinge in New York zu entdecken und zu bestaunen, aber wer nur begrenzt Zeit hat, sollte sich auf die wichtigsten Attraktionen beschränken.
Hier sind die zehn größten und interessantesten Sehenswürdigkeiten in New York:

 

10. BROOKLYN BRIDGE

Die älteste Hängebrücke der USA (eröffnet 1863) verbindet die Stadteile Manhattan und Brooklyn. Schon bald nach ihrer Einweihung ging das Gerücht um, die Brücke würde kurz vor ihrem Einsturz stehen, was zu einer Massenpanik mit zwölf Verletzten führte. Aber die Sorge war unbegründet, die Brooklyn Bridge und ihre Türme aus Kalkstein stehen noch immer und dientenvielen Hollywoodfilmen als Kulisse, die auch als Symbol der Hoffnung auf ein besseres Leben gilt.

 

9. GUGGENHEIM MUSEUM

Allein schon seine aufsehenerregende Architektur macht das Guggenheim Museum zum Pflichtprogramm eines jeden New York-Besuch.  Das Museum ist Heimstätte fortlaufender Ausstellungen von impressionistischer, moderner und zeitgenössischer Kunst. Besucher sollten gleich zu Anfang den Fahrstuhl in das oberste Stockwerk nehmen und dann entspannt den Weg hinab bis ins Erdgeschoss nehmen. Zur Sammlung gehören u.a. Werke von Picasso (Frau mit gelbem Haar), van Gogh (Hügel bei Saint-Rémy) oder Chagall (Paris, durch das Fenster gesehen). Der Eintritt kostet 15 Dollar, Senioren und Studenten erhalten Rabatt. Das Museum ist täglich von 10 Uhr bis 17.45 Uhr geöffnet.

 

8. CARNEGIE HALL

Um ein Haar hätte New York seine älteste und schönste Konzerthalle verloren, als in den 5oer Jahren die dort bis dahin beheimateten Philharmoniker in das neue Lincoln Center umsiedelten und man ernsthaft den Abriss des ehrwürdigen Bauwerks erwog. Erst eine Initative vieler namhafter Künstler konnte das Vorhaben stopppen – 1960 erwarb die Stadt die Halle. 1986 erlebte die Carnegie Hall ihre grundlegende Renovierung, die die Architektur und die einmalige Akustik bewahrte, aber die Technik auf den neuesten Stand brachte. Die Halle liegt an der Ecke 57th Street/7th Avenue.

 

7. CENTRAL PARK

Der “Hinterhof von New York” bietet auf fast vier Quadratkiometern alljährlich über zwei Millionen Besuchern Gelegenheit zur Ruhe nd Entspannung. Nach 16-jähriger Bauzeit wurde der Park 1858 erstmals für das Publikum freigegeben. Zuvor wurden über 500.000 Bäume und Büsche gepflanzt und Unmengen von Erde und Steinen bewegt, um Hügel und Seen anzulegen. Im Besucherzentrum werden Führungen durch den Park angeboten. Im Boathouse kann man Fahrräder und Ruderboote mieten,  im Wollman Rink auch Skateboards. Und wer gerne durch den Park reiten möchte, der leiht sich in den Claremont Stables (175 West/89th Street) sein eigenes Pferd.

 

6. ROCKEFELLER CENTER

Ursprünglich hatte John D. Rockefeller vorgehabt, den New Yorkern ein großes Opernhaus zu schenken. Als die Wirtschaftskrise diese Pläne zunichtemachte, entschied sich der Milliardär und Menschenfreund für den Bau eines riesigen kreativen und kommerziellen Gebäudekomplex.
Die anfangs 14 Hochhäuser, die zwischen 1931 und 1940 im innovativen Art Deco-Stil entstanden, boten während der Depression Arbeit für 225.000 New Yorker. Das Rockefeller Center wird heute täglich von einer viertel Million Menschen besucht und beherbergt 338 Fahrstühle (der schnellste braucht 37 Sekunden, um vom Parterre in den 65. Stock zu gelangen), 45 Restaurants und gut 100 verschiedene Shops.  Weitere Highlights: Das G.E. Buildung, die NBC Studios und die Radio City Music Hall. Der Komplex erstreckt sich von der 5th bis zur 6th Avenue und liegt zwischen der 48th und der 51th Street.

 

5. METROPOLITAN MUSEUM OF ART

Als eines der größten Museen der Welt umspannt das Metropolitan mit seinen Sammlungen über 5.000 Jahre Kulturgeschichte. Das Museum wurde 1870 von einer Gruppe von Kunstfreunden gegründet und umfasste damals drei Sammlungen aus Europa und 174 Gemälde. Heute zahlt das Museum etwa zwei Millionen Ausstellungsstücke.
Ist die Zeit knapp, empfiehlt es sich, auf die europäischen Exponate im zweiten Stock und die ägyptische Kunst im ersten Stock zu konzentrieren. Die Öffnungszeiten sind täglich von 9.30 Uhr bis 17.30, eine Eintrittskarte kostet 15 Dollar

 

4. TIMES SQUARE / THEATERDISTRIKT
Der Times Square, auch “Kreuzungen der Welt” genannt, ist vermutlich der bekannteste Straßenzug  New Yorks und steht als Symbol für die bunte Vielfalt und das pulsierende Leben des gesamten Theaterbezirks. Inzwischen hat sich der Times Square auch von seinem vorübergehenden Niedergang Mitte der 90er erholt, als sich hier immer mehr billige Pornokinos und Peepshows angesiedelt hatten.
Verbilligte Tickets für zahlreiche Theateraufführungen werden oft im Times Square Information Center angeboten, das man 1560 Broadway zwischen der 46th Street und der 47th Street findet.

 

3. FIFTH AVENUE

Der Inbegriff von Eleganz und Luxus. Die 5th Avenue ist New Yorks bekannter Boulevard, der schon vor 200 Jahren bevorzugte Adresse der Reichen und der Superreichen war. Hier standen die Villen der bekanntesten Familien. Als sich dann mehr und mehr Geschäfte in der noblen Straße ansiedelten, zogen die wohlhabenden Bürger in ruhigere Viertel. Eines der wenigen verbliebenen Gebäude aus jener Zeit ist das Cartier Building, das der Banker Morton F. Plant 1917 im Tausch für ein Perlenkollier verkaufte.
Das Herz der 5th Avenue liegt zwischen dem Empire State Building auf der 34th Street und der Grand Army Plaza an der 59th Street und lässt sich bequem zu Fuß erkunden.

 

2. FREIHEITSSTATUE
Über zwanzig Jahre seines Lebens verbrachte der französische Bildhauer Frederic Bartholdi mit der Erschaffung der “Liberty Enlightening the World”, wie die Freiheitsstatue mit ganzem Namen heißt. Immer wieder stoppten finanzielle Engpässe seine Arbeit, bis die Statue schließlich doch 1886 ALS EIN Geschenk Frankreichs dem amerikanischen Präsidenten Cleveland übergeben we5rden konnte.
Wer heute einen Trip zur Freiheitsstatue vorhat, sollte früh aufbrechen. Im Laufe des Tages kann der starke Besucherstrom zu nervigen Wartezeiten führen. Fähren legen vom Battery Park im 30- bis 45-Minutentakt ab. Wer schon auf der Hinfahrt gute Fotos machen will, sollte auf der rechten Seite des Bootes Platz nehmen.

 

1. EMPIRE STATE BUILDING

Nach dem Anschlag auf das World Trade Center ist das Empire State Building zum Wahrzeichen von New York geworden. Seit seiner Einweihung im Jahre 1931 haben gut 130 Millionen Menschen den Wolkenkratzer besucht. Die Aussicht vom 86. Stock, rund 320 Meter über dem Boden der Stadt, ist atemberaubend. Wer kann, sollte hier erst gegen Ende des Tages herkommen, wenn das Licht der unterhehenden Sonne der Stadt einen ganz besonderen Glanz verleiht.
Das Empire State Building ist jeden Tag von 9.30 Uhr bis Mitternacht geöffnet, die Tickets kosten 13 Dollar. Der New York Skyride, ein virtueller Helikopterflug durch New York auf Großbildleinwand, kostet 25 Dollar. ,