LAMBORGHINI-STUDIEN

Lamborghini ist etwas für Reiche. Und für Träumer. Die Firma wurde 1948 von Ferruccio Lamborghini gegründet, damals noch als Fabrik für Traktoren. Der erste Sportwagen ging dann 1964 mit dem Modell 350 GT in Produktion. Einige Jahre später folgte der legendäre Miura, wie fast alle Lamborghinis nach einer spanischen Kampfstierart benannt. In den 1970er Jahren geriet das Unternehmen in eine finanzielle Schieflage und musste verkauft werden. Die Besitzer wechselten in der Folgezeit mehrfach, dann übernahm 1998 Audi die Regie.
Die aktuellen Modelle der Gegenwart sind der Gallardo und der Aventador. Aber wie sieht die Zukunft aus?
Hier sind zehn interessante Lamborghini-Studien aus dem Jahr 2011:

 

10.   LAMBORGHINI X CONCEPT
Dieser Entwurf stammt von Emil Baddad, einem begabten Designer aus dem Iran. Baddad entwickelte sein Konzept auf der Basis des Lamborghini Reventon, den er nicht für perfekt gestaltet hält. Folglich entwarf er sein eigenes Gegenkonzept.

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9. LAMBORGHINI MADURA
Im Jahr 2016 plant Lamborghini die Einführung eines Hybrid-Modells. Eine erste Vorlage hierzu lieferte Designer Slavche Tanevsky, der bei dieser Studie eng mit seinen Kollegen von Audi zusammen gearbeitet hat.

 

 

8. LAMBORHINI INSECTA
Der Rumäne Iulian Bumbu entwickelte die Studie zum Insecta, einem zweisitzigen Supercar mit einem in der Mitte sitzenden Motor. Bumbu zu seiner Vision: “Ich wollte einen extrem rennorientierten Wagen, der eine  betont weiche Linienführung mit den geometrischen Formen eines Lamorghinis vereint.

 

7. LAMBORGHINI CACHAZO
Nach den Vorstellungen des Designers Marouane Bembli könnte der Cachazo eines Tages das Gallardo-Modell ablösen. Von der Grundidee hat sich Bembli an klassischen Lamborghini-Formen orientiert, die er leicht modifiziert hat. Der Cachazo soll mit Ethanol betrieben werden können, ohne dass bei der Leistung größere Abstriche zu machen wären.

 

 

 

 

 

 

 

 

6. LAMBORGHINI TIMADOR
Im Rahmen einer Sonderausstellung mit dem Namen Wunschwirklichkeitsmaschinen präsentierten Audi und Lamborghini auch diese Studie, die der junge deutsche Designer Johannes Brasch entwickelt hat.

 

5. LAMBORGHINI RATUN
Als direkten Konkurrenten zum, Bugatti Veyron entwarf Designer Niels Steinhoff sein Ratun Concept, dem ein auffallend aggressives Styling zu Grunde liegt, das an moderne Stealth Fighter wie den F22 Raptor erinnert. Steinhoff zeigte bei seinem Entwurf auch Sinn für die Humor und gab den Rädern das Aussehen von Atomwarnschildern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4. LAMBORGHINI FURIA
Dieser Entwurf stammt aus der Feder von Amadou Ndiaye, einem Designstudenten aus Montreal. Der Furia soll eine exclusive Version des Gallardo darstellen, was sich in der aggressiverer Linienführung ausdrückt. Die Rückfront zeigt einen breiteren Radstand, größere Ansaugöffnungen und eine stark veränderte Motorabdeckung, die in ein teilweise verglastes Dach übergeht.

 

3. LAMBORGHINI REVENTON ROADSTER
Dieses Modell hat es von der Planzeichnung bis in die Produktion geschafft, auch wenn vom Reventon Roadster bislang nur 20 Exemplare gefertigt wurden. Schon in der Designphase wurden dem Modell große Chancen eingeräumt, nicht nur eine Studie zu bleiben. Der rassige Renner ist 4,70 Meter lang, knapp zwei Meter breit und (mit Dach) gerade mal 1,13 hoch. Preis pro Exemplar: 1.600.000 Dollar.

 

2. LAMBORGINI EMBOLADO
Der italienische Nachwuchs-Designer Luca Serafini präsentiert dieses Konzept bei dem der Name eines spanischen Stierfestivals, der Toro Embolado, Pate stand. Auch wenn es im Moment noch in den Sternen steht, ob der Embolado die Produktionstreife erreicht, kann die Studie dennoch als Wegweiser für das zukünftige Lamborghini-Design genommen werden.

 

1. LAMBORGHINI ANKONIAN
Auch für dieses Design  zeichnet  Slavche Tanevsky verantwortlich, der mit dem Ankonian eine aggressivere Fortentwicklung des Reventon vorlegt, der in diesem Look etwas unverwechselbar Futuristisches bekommt. Die Auspuffrohre und der Diffusor vermitteln den Eindruck, das Heck des Wagens stelle das Gesicht aus einem Manga-Comic dar. Kultig die schwarz-glänzende und mattgraue Lackierung, die schon beim Reventon für Aufsehen sorgte. Wie zuvor beim Madura arbeitete Tanevsky auch hier eng mit den Designern von Audi und Lamborghini zusammen, was als Hinweis darauf gelten kann, dass die Studie nicht alsbald wieder in der Schublade verschwinden wird.